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INFO-BOX

Der neue Wandlüfter Airodor30; Abluft-Energienutzung durch Keramikkörper und reversierbaren Ventilatorbetrieb mit/ohne "Warm-up-Funktion".

Fragen/Antworten (FAQ's) z.B. zu Normen oder Brandschutzthemen

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Neue Produkte:
Fassadenelement Typ FS + ALD-S150FS

Infodienst zum Thema Lüftung, Brandschutz, ......
► 1. Die Lüfterserie compact  

- Hohe Energieeffizienz
Unsere Lüftungsgeräte erfüllen die Anforderungen einer hohen Energieeffizienz und liegen teilweise weit unterhalb den maximalen Vorgaben der DIN 4719 mit 0,25 W/m³/h.

Die Lüfterserie compact nimmt mit einer spezifischen effektiven Leistungsaufnahme von 0,15 W/m³/h mit Abstand einen Spitzenplatz unter den Einrohrlüftungsgeräten ein. Dies resultiert durch die Abstimmung einer steilen Motorkennlinie im Verhältnis zur geringen Stromaufnahme.

- Flexibel, leise und “patentiert”
Die patentierte werkzeuglose “Ruck-Zuck-Montage” mit Metallrastfeder und Metallwinkel ermöglicht bei der Lüfterserie compact einen beispiellos schnellen und mühelosen Einbau. Die einfache Demontage lässt sich ebenfalls problemlos durchführen.


Robuste Metallrastfedern greifen an den Metallwinkel am Kasten werkzeuglos ein und fixieren automatisch das Gebläse im Kasten. Die Haltefedern gleichen bei zu tief eingesetzten Kästen Einbautiefen von bis zu 80 mm aus. Der Rahmen bleibt auf der Einbauwand sitzen und kann ggf.ausgerichtet werden.

- Einfacher Umbau
Der Ausblasstutzen des Einbaukastens compact bzw. compact/H kann durch einen einfachen Handgriff gedreht werden. Ein falscher Einbau ist durch den leichten Umbau gegenüber anderen Fabrikaten ausgeschlossen.

Die federbelastete Rückschlagklappe in allen Einbaukästen garantiert (ohne aufwändige Umbauarbeiten) in den Einbaulage Stutzen oben, rechts, links und unten, die geforderte Dichtheit. Einbauhinweise zur Brandschutzausführung sind ggf. zu beachten.

Für Sonderlösungen stehen für die Einbaukästen zahlreiche Zubehörstutzen, wie z.B. WC-Anschlussstutzen, zur Verfügung.

- Modulare Steuerungen
mehr Informationen zur modularen Steuerungen finden Sie hier.

Voteilte Lüfterserie compact
► 2. Aufgaben der Wohnungslüftung

Der Mensch verbringt einen großen Anteil seines Lebens in seiner Wohnung. Negative Belastungen des Raumklimas durch z.B. Ausdunstungen von Möbel oder Schimmelpilzsporen können zu gesundheitlichen Belastungen führen. Ein ständiger Luftaustausch soll weiterhin eine bestmögliche Frischluftversorgung (”CO2-Austausch”) sicherstellen. Eine ungenügende Feuchtigkeitsabfuhr insbesondere bei den Ablufträumen, wie z.B. Bad oder Kochnischen, führt zu einer höheren Raumluftfeuchte, die sich als Kondensat an kühleren Wänden oder Decken ablagern kann.

Aufgaben der Wohnungslüftung

Die abgelagerte Feuchtigkeit in den Wänden oder Decken gefährdet zunehmend die Bausubstanz. Aufwändige und teuere Bauschäden können die
Folgen sein.

► 3. Wohnungslüftung und "Energie sparen"

Die Energie-EinsparVerordnung (EnEV) legt den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) als max. Energieverbrauch eines Gebäudes unter Berücksichtigung
unterschiedlicher Randbedingungen fest. Aufgrund der gegenseitige Beeinflussung von Gebäudedäm mung und Anlagentechnik für Heizung, Lüftung und Warmwasser, stehen individuelle Lösungsmöglichkeiten zu Eingrenzung der aufzuwendenden Energie zur Verfügung.

Alle unsere Komponenten für die Lüftung sind aufeinander abgestimmt. Eine einfache und nutzerfreundliche Anlagentechnik für den Einbauer und
den Endkunden, sowie niedrige Wartungs- und Instandhaltungskosten stehen für uns immer im Vordergrund.

Die große Anzahl und Vielfalt unserer “Lüftungs-
lösungen” mit modularen Steuerungen und unter-
schiedlichen Volumenströmen sollen eine individu-
elle Anpassung ermöglichen.
Der Leistungsverbrauch unserer Lüftungsgeräte ist
vorbildlich und zugleich Maßstab für die spezifische,
effektive Motorleistungsaufnahme (W/m³/h) im Be-
reich von Wohnungs-Lüftungsgeräten.
Neben unseren Wärmepumpenlösungen bieten wir
auch ein System mit einem Wärmeübertrager an.

Wohnungslüftung und Energie "sparen"
► 4. Planungshinweise einer Wohnungslüftung nach DIN 1946-6 (Wohnungslüftung)

Als Grundlage für die Planung, Ausführung oder Bemessung einer Wohnungslüftungsanlage steht die DIN 1946-6 zur Verfügung. Die Norm berücksichtigt bauphysikalische, lüftungstechnische, hygienische sowie energetische Gesichtspunkte. Unsere Excel-Tabellen geben Ihnen Hilfestellung zur Planung und Auslegung einer Lüftungsanlage bzw. zur Erstellung eines Lüftungskonzeptes.

Mehr Informationen finden Sie hier (Broschüre: Wohnungslüftung nach DIN 1946-6)

► 5. Planung einer Bedarfslüftung nach DIN 18017-3 (Lüftung von innenliegenden Ablufträumen)

Entlüftungsanlagen nach DIN 18017-3 sind für die Entlüftung von einzelnen Räumen bestimmt. Sie können auch die Lüftung von Wohn- und Aufenthaltsräumen übernehmen, wenn die entsprechenden Anforderungen eingehalten werden. Unsere Excel-Tabellen geben Ihnen Hilfestellung zur Planung und Auslegung einer Lüftungsanlage bzw. zur Erstellung eines Lüftungskonzeptes.

Mehr Informationen finden Sie hier (Broschüre: Lüftung nach DIN 18017-3)

► 6. Die modularen Steuerungen der "compact" Serie

Das modulare Baukastensystem der Serie compact ermöglicht eine konkurrenzlos einfache Anpassung an nahezu jede Steuerung und jeden Gerätevolumenstrom. Die Steuermodule sind als Steckplatinen
ausgeführt und können jederzeit ausgetauscht, erweitert oder geändert werden. Der Motor bzw. die Gebläseeinheit braucht hierfür nicht ausgetauscht werden.


Die Steuerungen können bereits ab Werk, vormontierte in der Gebläseeinheit, bestellt werden.

Die 2-stufige Lüfterserie compact erfüllt in Verbindung mit dem
Feuchteregler und einer Tasteransteuerung die Anforderungen einer energieeffizienten Geräteausführung nach den Kriterien der DIN 4719.

Durch unsere individuellen und flexiblen Steuerungen (intern/extern) können wir “fast alle” Schaltungen den Anlagenanforderungen bzw. Kundenwünschen anpassen.

Steuerungsvarianten


Matrix Steuermodul Serie compact

Nachfolgende Beispiele geben einen Vorschlag für die Planung einer Abluftstelle (Lüfterauswahl inkl. der Steuerauswahl). Im Planungsordner unter Kapitel 2 - Lüftung nach DIN 18017-3- und -Wohnungslüftung nach DIN 1946-6- sind entsprechende Hinweise für die Bemessung und Ausführung für Ablufträume bzw. der Wohnraumlüftung aufgeführt.

Beispiel A: Bedarfslüftung bei normaler Nutzung des Bades ohne zusätzliche Wäschetrocknung
Beispiel B: Bedarfslüftung für eine Kochnische
Beispiel C: Betriebsstufe -Intensivlüftung- (entspricht Vorgabe qV Bedarfslüftung DIN 18017-3) und Nennlüftung (einschließlich Lüftung zum Feuchteschutz); Lüftung für Bad als Teil einer Wohnungslüftungsanlage.

Auswahl Lüftersteuerung

► 7. Unterschied Kochnische/Küche

Eine Kochnische ist immer Teil eines Wohnraumes. Kochnischen sind zulässig, wenn sie selbständig lüftbar sind. Dies bedeutet, dass immer dann ein Lüftungsgerät vorzusehen ist, wenn der Nische selbst kein Fenster (siehe Grafik) direkt zugeordnet ist.

Eine innenliegende Küche kann durch eine Tür verschlossen werden. Volumenstromangaben sind der “Bauaufsichtlichen Richtlinie für die Entlüftung von innenliegenden Räumen” zu entnehmen. Bei der Planung von Lüftungsanlagen ist darauf zu achten, dass die nachströmende Luft direkt dem Raum zugeführt werden muss.

Abbildung Kochnische

Mehr Informationen finden Sie hier (Informationsblatt zu Kochnischen)

► 8. Schallschutz nach DIN 4109

In der DIN 4109 sind Anforderungen an den Schallschutz mit dem Ziel festgelegt, Menschen in Aufenthaltsräumen vor unzumutbaren Belästigungen durch Schallübertragungen aus anderen Nutzereinheiten, bzw. Geräusche aus haustechnischen Anlagen (z.B. Lüftungsanlagen) zu schützen.

Die zulässigen Schalldruckpegelangaben der DIN 4109, Tabelle 4, beziehen sich immer auf schutzbedürftige Räume der fremden Wohnung. Innerhalb des eigenen Wohnbereiches sind keine Forderungen festgelegt!

Schutzbedürftige Räume sind Aufenthaltsräume, wie z.B. Wohnräume (einschließlich Wohndielen) oder Schlaf-/Kinderzimmer der fremden Wohneinheit. In diesen “Schutzräumen” darf bei sonstigen haustech-
nischen Anlagen (Lüftungsanlagen) der Schalldruckpegel nicht über 30 dB(A), bzw. 35 dB(A) bei Dauergeräuschen, ohne auffällige Einzeltöne, ansteigen.

Für die Einhaltung der Schallwerte sind nachfolgende Faktoren bereits während der Planungsphase, bzw. Ausführung der Gewerke zu berücksichtigen:
- Grundrißanordnung der Wohnungen (bauakustisch günstig/ungünstig)
- Flächenbezogene Masse der Schachtwand (massiv/Leichtbauwand)
- Luftschalldämmung Wohnungstrenndecke/-wand

Schallschutz und Lüftungsgeräte
► 9. Schutzbereiche nach VDE 0100-701

Elektrische Anlagen in Räumen sind so einzurichten, dass eine Gefährdung von Personen durch elektrische Betriebsmittel auszuschließen ist. Die Schutzbereiche nach VDE 0100-701 sind wie folgt unterteilt:

Bereich 0
Umfasst das Innere der Dusch-/ oder Badewanne. Eine Begrenzung bildet nur die Wanne selber.
Bereich 1
Bei Dusch- oder Badewannen ist der Bereich begrenzt durch die Wannenkante und die senkrechten Wandflächen oberhalb der Dusch- oder Badewanne (siehe Abb. 1). Der Bereich 1 bei Duschen ohne Wanne ist der zylinderförmige Raum, mit einem Radius von 120 cm vom Mittelpunkt der festen Wasseraustrittsstelle an der Wand oder Decke (siehe Abb. 2). Die Höhe von Bereich 1 beträgt 225 cm.
Bereich 2 (nur bei Dusch- oder Badewannen)
.Der Bereich 2 ist begrenzt durch die Fläche von Bereich 1 und einem Abstand bzw. Fadenmaß von 60 cm. Die Höhe beträgt 225 cm vom Fertigfußboden (siehe Abb. 1).

Schutzbereiche nach VDE 0100

► 10. Brandschutz nach DIN 18017-3

Gesetzliche Vorgaben zum vorbeugenden Brandschutz für Lüftungsanlagen sind z.B. den jeweiligen Landesbauordnungen, Ausführungsverordnungen, der Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Lüftungsanlagen (M-LüAR) zu entnehmen. Für Lüftungsanlagen nach DIN 18017-3 gelten besondere Bestimmungen bei Verwendung der Absperrvorrichtungen.

Grundsätzlich gilt:
- In Lüftungsanlagen dürfen Absperrvorrichtungen gegen Brandübertragung der Feuerwiderstandsklassen K 30 - K 90-18017 verwendet werden, um Feuer, Rauch und Kaltrauch nicht in andere Geschosse zu übertragen.

- Die Absperrvorrichtungen sind zur Verhinderung einer Brandübertragung innerhalb von Geschossen (z.B. bei Überbrückung von Flur- oder Trennwänden) nicht zulässig.

- Die Absperrvorrichtungen dürfen auch für Abluftanlagen von Toiletten und Bädern in nicht zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden, sowie in Anlagen zur Entlüftung innenliegender Wohnungsküchen und Kochnischen verwendet werden.

Brandschutzlösungen bei vertikaler Leitungsverlegung können grundsätzlich nach dem “Schachtsystem” und der “Deckenabschottung” unterteilt werden. Detaillierte Hinweise zur Verwendung der Absperrvorrichtungen sind der jeweiligen bauaufsichtlichen Zulassung zu entehmen.

Brandschutzlösungen
 
 
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